Tiergestützte Pädagogik - Was ist das?

Wissenschaftliche Untersuchungen belegen, dass die Mensch-Tier-Beziehung

eine ganz besondere Beziehung ist, die uns vielfältige Möglichkeiten bietet.

 

Die Eigenschaften eines Hundes, professionell eingesetzt als Therapiebegleithund,

erfüllen in der pädagogischen Arbeit ganz besondere Zwecke, die diese effektiver

und qualitativ hochwertig gestalten können oder zu einer Verbesserung des

Lern- bzw. Entwicklungsklimas führen können.

Besonderheiten eines Therapiebegleithundes

Ein Therapiebegleithund:

  • ist wertfrei. Er verurteilt nicht, er beurteilt nicht. Er freut sich über jeden Menschen,
    ob groß, klein, schnell oder langsam, sprechend oder nicht sprechend. 

  • ist neugierig, offen und kontaktfreudig. Er geht freudig auf jeden zu und fordert zum Kontakt auf.

  • regt fast immer zum Sprechen oder Reagieren an.

  • fördert die Konzentration. Die Kinder können sich länger auf Übungen und Spiele konzentrieren, wenn der Hund mit einbezogen ist.

  • verzeiht immer wieder. Kinder, die Schwierigkeiten im Sozialverhalten haben, weil sie z.B. keine Distanz halten können, ihre Kraft nicht einschätzen können und schnell anecken, sind gut bei einem Hund aufgehoben. Er verzeiht und kommt trotzdem freudig auf sie zu. Die Betroffenen fühlen sich angenommen, so wie sie sind und entwickeln Selbstbewusstsein. Sie können nach und nach ihr Sozialverhalten üben.

  • erleichtert die Kontaktaufnahme. Er ist ein aufmerksamer Zuhörer und redet nicht dazwischen.

  • ist ein "Medium", mit dem man die pädagogische Arbeit qualitativ verbessern,
    erweitern und vertiefen kann.

  • wirkt in der pädagogischen Arbeit je nach Bedarf entweder beruhigend, z.B.
    bei sehr unruhigen Kindern oder motivierend, z.B. bei antriebsschwachen Kindern.